Micheldorfer Mafia schlägt wieder zu!

 

Bei der Segelflugstaatsmeisterschaft in Zell am See mussten die Piloten eine vorgegebene Strecke möglichst schnell umfliegen bzw. in einem vorgegebenen Zeitraum eine möglichst große Strecke erfliegen. Die schnellste Schnittgeschwindigkeit aufgezeichnet durch GPS-System kürt den Sieger. Der Kirchdorfer Alexander Koppler, Obmann und Fluglehrer der Sportflieger Steyr, startete mit einem guten 3. Platz in diese Staatsmeisterschaft. Jedoch verlor Alexander K. durch eine frühzeitige Außenlandung am 2. Wertungstag viele Punkte in der Gesamtwertung. Danach versuchter er diese Punkte wieder gut zu machen und erreichte Platzierung um den 5. Platz. Jedoch konnte ihm auch ein 2. Tagesplatz am Ende des Wettbewerbs nicht mehr weiter nach vorne bringen und Alex belegte in der gut besetzten Standartklasse den 7. Gesamtrang. Besser lief es für den Steyrer Friedrich Hofinger (SFC Salzkammergut). Er startete mit einem Tagessieg in der 15-m-Klasse. Friedrich H. belegte an den anderen Wertungstagen die Plätze 3 bis 5 und gewann ganz knapp die Bronzemedaille in der 15-m-Klasse der Segelflugstaatsmeisterschaft. Friedrich H. war mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, da in dem kleinen Starterfeld jedoch sehr hochrangige Piloten am Start waren. Als dritter im Bunde gelang Eduard Supersperger jun., vom SMBC Micheldorf-Kirchdorf, sein mittlerweile 3. Staatsmeisterschaftstitel. Edi S., der seit mehr als 27 Jahren seinem Hobby dem Segelflug nachgeht, flog konstant gut in Zell am See. Ebenfalls in der 15-m-Klasse startend, erfolg Edi nicht nur zwei Tagessiege, sondern war auch an den anderen Tagen mit zweiten bzw. dritten Plätzen immer vorne mit dabei. Besonders am letzten Tag sicherte sich der 42-jährige Micheldorfer den Gesamtsieg mit einer sensationellen Schnittgeschwindigkeit von 153 km/h. Edi S. zu diesem hervorragendem Flug: „Dies ist meine persönliche Bestleistung. Ich wusste schon während dem Flug, dass ich schnell bin, aber das Ergebnis übertraf meine Erwartungen!“ Aber auch an den schwierigen Wettertagen zeichnete sich Edi S. durch Geduld und Ausdauer aus. Alle drei Piloten fliegen am Flugplatz Micheldorf und wurden dem Ruf der Micheldorfer Mafia wieder einmal mehr als gerecht. Für Alex K. und Edi S. geht es im August weiter, wo beide in ihren Klassen an den Europameisterschaften teilnehmen werden.